Regensbot

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Bedingungen regeln die Nutzung von Regensbot. Regensbot ist ein Produkt der Ibram & Dawwa GmbH. Regensbot richtet sich nur an Unternehmer, nicht an Verbraucher. Stand: 28. Oktober 2026 (Fassung 2026-10-28).

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über die Nutzung von Regensbot. Das umfasst die Web-Anwendung unter app.regensbot.de, die Programmierschnittstelle (API) und den Zugang über das Model Context Protocol (MCP).

(2) Ihr Vertragspartner ist:

Ibram & Dawwa GmbH
Johanna-Kinkel-Straße 1+2
93049 Regensburg
Deutschland
Vertreten durch
Ibrahim Anjro (Geschäftsführer)
Registergericht
Amtsgericht Regensburg, HRB 21570
USt-IdNr.
DE454844528
E-Mail
info@ibramdawwa-gmbh.de
Telefon
+49 1575 1702770

In diesen AGB heißt die Ibram & Dawwa GmbH „wir“. Kunde ist das Unternehmen (§ 14 BGB), für das ein Konto oder eine Organisation in Regensbot angelegt wird. Wer sich registriert oder in eine Organisation eingeladen wird, handelt als Nutzer im Namen des Kunden. Handlungen der Nutzer muss sich der Kunde zurechnen lassen. Ist der Kunde ein Einzelunternehmer, ist er selbst Nutzer.

(3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nicht, auch wenn wir ihnen nicht ausdrücklich widersprechen.

§ 2 Nur für Unternehmer

(1) Regensbot steht nur Unternehmern im Sinne von § 14 BGB offen. Das sind natürliche oder juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Verbraucher (§ 13 BGB) dürfen Regensbot nicht nutzen. Das gilt auch für den Free-Tarif.

(2) Bei der Registrierung bestätigt der Kunde ausdrücklich, dass er als Unternehmer und nicht als Verbraucher handelt. Wer ein Konto für ein Unternehmen anlegt, versichert, dass er es vertreten darf.

(3) Für einen kostenpflichtigen Tarif gibt der Kunde bei der Bestellung seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer an, soweit unser Zahlungsdienstleister sie für sein Land prüfen kann. Wir dürfen die Angaben zur Unternehmereigenschaft prüfen, auch über unseren Zahlungsdienstleister.

§ 3 Vertragsschluss und Nachweis

(1) Der Kunde registriert sich durch einen Nutzer mit E-Mail-Adresse und Passwort. Dabei bestätigt er, als Unternehmer zu handeln, nimmt diese AGB und den AVV an und bestätigt, die Datenschutzerklärung gelesen zu haben. Eine eingeladene Person tut dies, wenn sie ihr Konto anlegt. Haben wir ein Konto auf Wunsch des Kunden angelegt, geschieht dies, wenn die Person ihr Passwort festlegt; vorher kann das Konto nicht genutzt werden.

(2) Wir speichern, welche Fassung dieser AGB und der Datenschutzerklärung angenommen wurde (zum Beispiel „2026-10-28“), und den Zeitpunkt der Annahme. Das dient als Nachweis des Vertragsschlusses.

(3) Der Vertrag über den Free-Tarif kommt mit dem Absenden des Registrierungsformulars zustande. API-Schlüssel, die Verbindung von KI-Assistenten und Google, Teams und kostenpflichtige Tarife stehen erst zur Verfügung, wenn der Kunde seine E-Mail-Adresse über den zugesandten Link bestätigt hat. Bestätigt er sie nicht innerhalb von 7 Tagen, löschen wir das Konto; damit endet der Vertrag.

(4) Einen kostenpflichtigen Tarif bestellt der Kunde in der Anwendung unter „Abrechnung“. Die Bezahlung läuft über den Bezahlvorgang unseres Zahlungsdienstleisters Stripe. Dort gibt der Kunde Rechnungsadresse, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und Zahlungsart an und nimmt diese AGB an. Mit dem Abschluss des Bezahlvorgangs gibt der Kunde ein Angebot ab. Wir nehmen es an, indem wir den Tarif freischalten.

(5) Vertragssprache ist Deutsch.

(6) Die Pflichten nach § 312i Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 und Satz 2 BGB finden keine Anwendung. Diese AGB und der Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) sind jederzeit unter app.regensbot.de/agb und app.regensbot.de/avv abrufbar und können gespeichert und ausgedruckt werden.

§ 4 Leistungen

(1) Regensbot prüft Websites automatisch auf technische und inhaltliche Anforderungen. Maßstab sind die von Google veröffentlichten Anforderungen und Empfehlungen für die Suche. Regensbot zeigt Befunde, erklärt sie und hilft, sie zu beheben.

(2) Zu den Leistungen gehören je nach Tarif insbesondere:

(3) Einige Funktionen sind optional. Sie laufen nur, wenn der Kunde sie einschaltet. Dazu gehören die Verbindung mit dem Google-Konto des Kunden (Search Console, Merchant Center, BigQuery) und die KI-gestützte Bewertung von Inhalten. Die KI-gestützte Bewertung ist derzeit ausgeschaltet.

(4) Welche Funktionen und Limits ein Tarif enthält, steht auf der Preisseite unter regensbot.de/preise und in der Anwendung unter „Abrechnung“. Maßgeblich ist der Stand bei Vertragsschluss beziehungsweise beim letzten Tarifwechsel.

(5) Für die Anbindung von KI-Assistenten und Google-Diensten nutzt der Kunde Angebote Dritter. Dafür gelten die Bedingungen dieser Anbieter. Für deren Verfügbarkeit und Verhalten sind wir nicht verantwortlich.

(6) Wir entwickeln Regensbot weiter und passen insbesondere Prüfungen an, wenn Google seine Anforderungen ändert. Solche Änderungen sind zulässig, wenn die wesentlichen Leistungen des Tarifs des Kunden erhalten bleiben. Änderungen der wesentlichen Leistungen eines kostenpflichtigen Tarifs gelten nur nach § 18 Abs. 3.

(7) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht, Regensbot für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Die Ergebnisse darf er frei verwenden, auch für seine eigenen Kunden. Der Kunde darf den Zugang zu Regensbot nicht weiterverkaufen, vermieten oder Dritten zur eigenen Nutzung überlassen. Kunden im Agency-Tarif dürfen Regensbot nutzen, um ihre eigenen Kunden zu betreuen. Auch sie bieten den Zugang zu Regensbot nicht als eigenes Produkt an.

§ 5 Free-Tarif

(1) Der Free-Tarif ist kostenlos. Er hat engere Limits und eine kürzere Aufbewahrung der Ergebnisse als die kostenpflichtigen Tarife.

(2) Auf den Free-Tarif besteht kein Anspruch über diese AGB hinaus. Wir dürfen seine Funktionen und Limits ändern oder ihn einstellen. Wir kündigen das mindestens vier Wochen vorher in Textform an.

§ 6 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die Preise auf der Preisseite zum Zeitpunkt der Bestellung. Alle Preise sind Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, soweit sie anfällt.

(2) Kostenpflichtige Tarife gibt es mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung. Der Preis ist jeweils für den gesamten Abrechnungszeitraum im Voraus fällig.

(3) Die Zahlung wickelt Stripe Payments Europe, Limited (Irland) ab. Der Kunde kann die Zahlungsarten nutzen, die beim Bezahlvorgang angeboten werden. Rechnungen stellen wir elektronisch über Stripe aus. Der Kunde findet sie im Kundenportal.

(4) Nur der Inhaber einer Organisation in Regensbot kann deren Abonnement abschließen, ändern oder kündigen.

(5) Eine Preisänderung für künftige Abrechnungszeiträume kündigen wir mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Sie gilt frühestens ab dem ersten Abrechnungszeitraum, der danach beginnt. Eine Preiserhöhung gilt nur, wenn der Kunde ihr ausdrücklich zustimmt. Der Kunde kann den Vertrag nach der Ankündigung jederzeit zu dem Zeitpunkt kündigen, zu dem der neue Preis gelten soll (Sonderkündigungsrecht). Stimmt der Kunde einer Preiserhöhung nicht zu, können beide Seiten den Vertrag zu diesem Zeitpunkt kündigen. Darauf weisen wir in der Ankündigung hin.

§ 7 Laufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag über den Free-Tarif läuft auf unbestimmte Zeit. Der Kunde kann ihn jederzeit beenden, indem er sein Konto löscht (siehe § 17). Wir können ihn mit einer Frist von vier Wochen kündigen.

(2) Ein kostenpflichtiger Tarif läuft für den gewählten Abrechnungszeitraum, also einen Monat oder ein Jahr. Er verlängert sich automatisch um denselben Zeitraum, wenn er nicht vorher gekündigt wird.

(3) Der Kunde kann jederzeit zum Ende des bezahlten Abrechnungszeitraums kündigen. Das geht im Kundenportal, das er in der Anwendung unter „Abrechnung“ erreicht. Ist das Kundenportal nicht erreichbar, kann er in Textform an info@ibramdawwa-gmbh.de kündigen. Bis zum Ende des Zeitraums bleibt der Tarif nutzbar. Danach gilt für die Organisation der Free-Tarif.

(4) Wir können einen kostenpflichtigen Tarif mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen.

(5) Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für uns liegt insbesondere vor, wenn der Kunde trotz Abmahnung wesentlich gegen § 11 verstößt oder Regensbot für Angriffe auf Dritte nutzt.

(6) Bereits gezahlte Entgelte erstatten wir nicht, auch nicht anteilig für einen angebrochenen Zeitraum. Ausgenommen ist nur der Fall, dass der Vertrag vor Ende eines bezahlten Zeitraums endet, weil eine Seite nach § 18 Abs. 4 oder der Kunde nach § 8 Abs. 3 AVV kündigt, oder weil der Kunde aus einem wichtigen Grund kündigt, den wir zu vertreten haben. Dann erstatten wir den im Voraus gezahlten Anteil für die Zeit nach dem Vertragsende.

§ 8 Zahlungsverzug

(1) Schlägt eine Zahlung fehl, informiert Stripe den Kunden und versucht die Zahlung erneut.

(2) Ist eine fällige Zahlung 7 Tage nach dem ersten Fehlschlag noch offen, gilt für die Organisation der Free-Tarif mit seinen Funktionen und Limits. Bis zur Bezahlung der ersten Rechnung eines Abonnements gilt ebenfalls der Free-Tarif. Gespeicherte Ergebnisse und Nachweise behalten dabei ihre ursprüngliche Aufbewahrungsfrist; ältere Ergebnisse sind nur vorübergehend nicht abrufbar. Wird die offene Rechnung bezahlt, solange das Abonnement noch besteht, gilt der bezahlte Tarif wieder.

(3) Kommt der Kunde in Verzug, schuldet er Verzugszinsen in Höhe von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 2 BGB) und die Pauschale von 40 Euro (§ 288 Abs. 5 BGB). Weitere gesetzliche Rechte, insbesondere die Kündigung aus wichtigem Grund, bleiben unberührt.

§ 9 Tarifwechsel

(1) Der Kunde kann im Kundenportal zwischen den kostenpflichtigen Tarifen und zwischen monatlicher und jährlicher Abrechnung wechseln. Der neue Tarif gilt sofort. Stripe rechnet den Unterschied für den laufenden Zeitraum anteilig ab.

(2) Mit einem Wechsel in einen kleineren Tarif oder in den Free-Tarif gelten dessen Limits. Ergebnisse, die älter sind als die Aufbewahrungsdauer des neuen Tarifs, zeigen wir nicht mehr an; wir löschen sie mit Ablauf der Frist, die bei ihrer Entstehung galt. Nachweise löschen wir nach der Frist, die beim Hochladen galt. Der Kunde sollte Ergebnisse, die er weiter braucht, vorher selbst sichern (§ 17 Abs. 1).

§ 10 Faire Nutzung und Limits

(1) Jeder Tarif hat Limits, zum Beispiel für Audits pro Stunde und Monat, gleichzeitige Audits, Websites, Seiten pro Crawl, Speicher für Nachweise und Teammitglieder. Die Limits stehen auf der Preisseite. Monatskontingente gelten je Kalendermonat (UTC); nicht genutzte Kontingente verfallen am Ende ihres Zeitraums.

(2) Zusätzlich gelten technische Begrenzungen. Sie schützen Regensbot und die geprüften Websites. Ein Beispiel ist eine Obergrenze für Audits derselben Domain über alle Kunden hinweg. Wird ein Limit erreicht, lehnt Regensbot weitere Anfragen vorübergehend ab.

(3) Der Kunde darf Limits nicht umgehen. Unzulässig ist insbesondere, mehrere Konten oder Organisationen nur zu diesem Zweck anzulegen.

(4) Gefährdet eine Nutzung den Betrieb oder die Sicherheit von Regensbot oder von Dritten, dürfen wir sie sofort begrenzen oder den Zugang vorübergehend sperren. Wir informieren den Kunden darüber und heben die Sperre auf, sobald der Grund entfallen ist.

§ 11 Zulässige Websites und Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde gibt nur Adressen (URLs) von Websites ein, die ihm gehören oder die er mit Erlaubnis des Inhabers betreut. Außerdem darf er einzelne, öffentlich zugängliche Seiten prüfen lassen, die er rechtmäßig prüfen lassen darf. Crawls, also Abrufe mehrerer Seiten, lässt er nur für Websites laufen, die ihm gehören oder die er mit Erlaubnis des Inhabers betreut.

(2) Crawls über die Grenze für nicht verifizierte Websites hinaus (ein manueller Crawl von höchstens 25 Seiten im Monat), geplante Prüfungen und die KI-gestützte Bewertung setzen voraus, dass der Kunde die Website in Regensbot verifiziert. Der Kunde verifiziert nur Websites, die ihm gehören oder für die er die Zustimmung des Inhabers hat.

(3) Der Kunde hält Passwörter, API-Schlüssel und Zugangstoken geheim. Er gibt sie nicht an Unbefugte weiter. Besteht der Verdacht, dass ein Unbefugter sie kennt, widerruft er sie sofort in der Anwendung und informiert uns. Handlungen über seine Zugangsdaten muss sich der Kunde zurechnen lassen, wenn er ihren Missbrauch zu vertreten hat.

(4) Der Kunde ist für die Personen verantwortlich, die er in seine Organisation einlädt, und für die KI-Assistenten und Anwendungen, denen er Zugriff gewährt.

(5) Der Kunde nutzt Regensbot nur im Rahmen der Gesetze. Er lädt nur Inhalte hoch und übermittelt nur Daten, die er verwenden darf. Für seine Inhalte ist er selbst verantwortlich.

(6) Lässt der Kunde personenbezogene Daten verarbeiten, etwa Server-Logs mit Daten von Besuchern seiner Website oder Nachweise mit Namen, braucht er dafür eine eigene Rechtsgrundlage. Diese stellt er sicher.

(7) Unzulässig ist insbesondere:

(8) Der Kunde stellt uns von allen Ansprüchen Dritter frei, die daraus entstehen, dass er oder seine Nutzer Adressen entgegen Absatz 1 oder 2 eingeben oder sonst schuldhaft gegen diese Pflichten verstoßen. Das umfasst die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Wir informieren den Kunden unverzüglich über solche Ansprüche.

§ 12 Der Crawler RegensbotBot

(1) Regensbot ruft Seiten mit dem Crawler RegensbotBot ab. Er gibt sich mit dem User-Agent RegensbotBot/1.0 (+https://app.regensbot.de/bot) zu erkennen. Einige Prüfungen einzelner URLs wiederholen eine Anfrage mit dem User-Agent des Googlebot, des Storebot-Google oder eines Browsers. So lässt sich vergleichen, was Suchmaschinen und Besucher ausgeliefert bekommen. Diese Anfragen kommen von Regensbot, nicht von Google.

(2) Schließt eine robots.txt RegensbotBot (oder den älteren Namen SEOAuditorBot) mit „Disallow: /“ ganz aus, ruft er von diesem Host außer der robots.txt nichts mehr ab, weder bei Crawls noch bei Prüfungen einzelner URLs. Ausnahme: Leitet eine andere Adresse RegensbotBot auf diesen Host weiter, wird die Zielseite einmal abgerufen, bevor die robots.txt des Hosts gelesen werden kann; Regensbot wertet sie dann nicht aus.

(3) Bei Crawls befolgt RegensbotBot die Regeln, die eine robots.txt für RegensbotBot aufstellt. Bei Crawls von Websites, die der Kunde nicht verifiziert hat, befolgt er außerdem die Regeln für alle Crawler (User-agent: *), wenn es keine eigene Gruppe für RegensbotBot gibt. Wir behandeln diese Regeln als maschinenlesbaren Nutzungsvorbehalt nach § 44b UrhG. Nur auf den Hosts einer Website, die der Kunde verifiziert hat, gelten die Regeln für alle Crawler nicht für RegensbotBot, weil der Inhaber selbst prüft, wie Suchmaschinen seine Website sehen. Ist die robots.txt eines Hosts nicht abrufbar (Serverfehler, Statuscode 429 oder keine Antwort), ruft RegensbotBot bei Crawls von diesem Host nichts weiter ab, außer der Host gehört zu einer Website, die der Kunde verifiziert hat; ist es der Host der Startadresse, bricht der Crawl ab.

(4) Die Prüfung einer einzelnen URL ist ein Abruf, den der Kunde für diese Adresse veranlasst. Dazu gehören die Anfragen, die für die Prüfung dieser Seite nötig sind, zum Beispiel robots.txt, Sitemaps und die kanonische Adresse.

(5) RegensbotBot fragt höflich an. Bei Crawls stellt er höchstens eine Anfrage pro Sekunde, bei nicht verifizierten Websites höchstens eine Anfrage alle zwei Sekunden. Antwortet eine Website mit 429 oder 503, hält er an und wartet. Näheres steht auf der Seite RegensbotBot.

(6) Betreiber von Websites können RegensbotBot ausschließen oder ihre Domain bei uns sperren lassen. Ist eine Website ausgeschlossen, gesperrt oder nicht erreichbar, kann Regensbot sie nicht oder nur teilweise prüfen. Das ist kein Mangel unserer Leistung.

§ 13 Verfügbarkeit und Wartung

(1) Wir sagen keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Es gibt keine Vereinbarung über Servicelevel (SLA) und keine zugesagten Reaktionszeiten.

(2) Für Wartung, Updates und Sicherheitsmaßnahmen kann Regensbot vorübergehend nicht erreichbar sein. Planbare Wartungen legen wir nach Möglichkeit in nutzungsarme Zeiten.

(3) Störungen außerhalb unseres Einflussbereichs, insbesondere höhere Gewalt, Störungen des Internets außerhalb unserer Systeme und Ausfälle von Diensten, die der Kunde selbst mit Regensbot verbindet (zum Beispiel sein Google-Konto oder sein KI-Assistent), haben wir nicht zu vertreten.

§ 14 Ergebnisse und Mängel

(1) Die Ergebnisse von Regensbot sind automatisierte Bewertungen anhand veröffentlichter Vorgaben, vor allem der Dokumentation von Google. Sie beruhen auf dem Stand dieser Vorgaben zum Zeitpunkt der Prüfung und auf den Daten, die der Kunde bereitstellt. Sie können unvollständig sein oder sich als falsch erweisen.

(2) Wir schulden keinen bestimmten Erfolg. Wir sagen insbesondere keine Rankings, keine Indexierung, keine Sichtbarkeit in Suchmaschinen oder KI-Antworten, keinen Besucherzuwachs und keine Vollständigkeit oder Richtigkeit der Ergebnisse zu. Regensbot erbringt keine Rechtsberatung.

(3) Der Kunde entscheidet selbst, ob und wie er seine Websites ändert, und ist für diese Änderungen verantwortlich. Er prüft Ergebnisse auf Plausibilität, bevor er auf ihrer Grundlage handelt.

(4) Wir übernehmen keine Garantien im Rechtssinn.

(5) Der Kunde meldet Mängel unverzüglich in Textform an info@ibramdawwa-gmbh.de. Er beschreibt dabei möglichst genau, wie sich der Mangel zeigt. Wir beheben Mängel in angemessener Frist.

(6) Die verschuldensunabhängige Haftung für Mängel, die bei Vertragsschluss schon vorhanden waren (§ 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB), ist ausgeschlossen.

§ 15 Haftung

(1) Wir haften immer unbeschränkt

(2) Im Free-Tarif haften wir darüber hinaus nur für grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haften wir im Free-Tarif nicht.

(3) In kostenpflichtigen Tarifen haften wir außerdem unbeschränkt bei grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur, wenn wir eine wesentliche Vertragspflicht verletzen (Kardinalpflicht). Das ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. Dann ist die Haftung

Für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden haften wir bei leichter Fahrlässigkeit nicht.

(4) Im Übrigen ist unsere Haftung ausgeschlossen.

(5) Für den Verlust von Daten haften wir nur in Höhe des Aufwands, der nötig gewesen wäre, um sie aus Sicherungen wiederherzustellen, die der Kunde zumutbar hätte anlegen können. Der Kunde sichert Ergebnisse, die er braucht, selbst, zum Beispiel über die API, über MCP oder durch Herunterladen. Das gilt nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit und nicht in den Fällen des Absatzes 1.

(6) Diese Regeln gelten auch für die persönliche Haftung unserer Organe, Mitarbeitenden und Erfüllungsgehilfen.

§ 16 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

(1) Wie wir personenbezogene Daten als Verantwortliche verarbeiten, etwa Kontodaten, steht in unserer Datenschutzerklärung.

(2) Für die Seiten, die der Kunde abrufen lässt, und für die Daten, die er verbindet oder hochlädt (zum Beispiel Daten aus seinem Google-Konto, Server-Logs und Nachweise), ist der Kunde Verantwortlicher. Wir verarbeiten sie als sein Auftragsverarbeiter. Dafür gilt unser Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO. Er ist Teil dieses Vertrags.

(3) Der AVV nennt die Unterauftragsverarbeiter, die wir einsetzen. Einige davon setzen wir nur ein, wenn die zugehörige optionale Funktion eingeschaltet ist.

§ 17 Kontolöschung und Daten bei Vertragsende

(1) Der Kunde bewahrt Kopien der Ergebnisse, die er dauerhaft braucht, selbst auf. Er kann sie über die API oder MCP abrufen, Nachweise einzeln herunterladen und seine Kontodaten als Datei exportieren. Regensbot ist kein Archiv.

(2) Der Kunde kann sein Konto jederzeit in der Anwendung löschen. Mit der Löschung enden die Organisationen, deren einziges Mitglied der Kunde ist. Ein laufendes Abonnement dieser Organisationen endet sofort; eine anteilige Erstattung erfolgt nicht. Ist der Kunde einziger Inhaber einer Organisation mit weiteren Mitgliedern, muss er vor der Löschung einem anderen Mitglied die Inhaberrolle übertragen.

(3) Nach der Löschung sperren wir das Konto sofort. Nach 30 Tagen löschen wir es mit den zugehörigen Daten endgültig. Kopien in Sicherungen werden innerhalb von höchstens 14 weiteren Tagen gelöscht.

(4) Daten, die wir aus gesetzlichen Gründen aufbewahren müssen, löschen wir erst nach Ablauf der Fristen. Rechnungen und Buchungsbelege bewahren wir nach Handels- und Steuerrecht auf (bis zu zehn Jahre).

(5) Endet nur ein kostenpflichtiger Tarif, bleibt das Konto im Free-Tarif bestehen. Dann gilt § 9 Abs. 2.

§ 18 Änderungen dieser Bedingungen

(1) Wir dürfen diese AGB und den AVV ändern, wenn ein sachlicher Grund besteht, etwa neue Gesetze oder Rechtsprechung, geänderte Anforderungen von Google oder neue Funktionen.

(2) Wir teilen jede Änderung mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform mit, in der Regel per E-Mail an den Inhaber der Organisation. Der Kunde kann der Änderung bis zu diesem Zeitpunkt in Textform widersprechen.

(3) Änderungen der wesentlichen Leistungen, der Preise oder des Verhältnisses von Leistung und Gegenleistung werden nur wirksam, wenn der Kunde ihnen ausdrücklich zustimmt. Schweigen gilt dafür nie als Zustimmung. Für Preise gilt § 6 Abs. 5.

(4) Andere Änderungen werden wirksam, wenn der Kunde nicht bis zum Wirksamwerden widerspricht. Auf diese Folge, das Widerspruchsrecht und die Frist weisen wir in der Mitteilung ausdrücklich hin. Widerspricht der Kunde einer Änderung oder stimmt er einer Änderung nach Absatz 3 nicht zu, läuft der Vertrag zunächst zu den bisherigen Bedingungen weiter. Beide Seiten können ihn dann zu dem Zeitpunkt kündigen, zu dem die Änderung wirksam werden sollte.

§ 19 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Das UN-Kaufrecht (CISG) ist ausgeschlossen.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Regensburg ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag. Wir dürfen den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand verklagen.

(3) Diese AGB gibt es auf Deutsch und auf Englisch. Verbindlich ist die deutsche Fassung.

(4) Ist eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleiben die übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.